Geschichte der Matratze

Die Matratze ist ein sehr altes kulturelles Gut. Bereits in der Antike schlief man auf mit Stroh oder Heu gefüllten Säcken. Schon in einem der ersten Werke der Literatur, ind er „Odyssee“ von Homer wird von einem Bettgestell berichtet, auf dem eine Matratze und Felle lagen.

Des weiteren beweisen Ausgrabungen in Herculaneum, dass sie in der römischen Antike Gang und Gebe waren und sich sogar Sklaven Matratzen für ihre nächtliche Ruhe leisten konnten. Nach dem Niedergang des Römischen Reiches verschwanden die Matratzen aus Europa und kamen erst mit den heimkehrenden Rittern von den Kreuzzügen wieder nach Europa.

Zunächst gelangten sie an den italienischen Hof von Friedrich II. (1194-1250). Diese Tatsache kann man noch heute an dem Wort Matratze ausmachen, welches direkt von dem frühitalienischen materazzo, welches wiederum auf das arabische Wort für Bodenkissen matrah zurückgeht. Von Italien aus, verbreitete sich die Matratze zunehmend in Europa, auch wenn sie zunächst nur den Adligen vorbehalten war, galten sie doch als Luxusobjekt, waren sie mit Wolle oder Federn gefüllt.

Erst mit Beginn der Industrialisierung konnten sich auch niedere Bevölkerungsschichten Matratzen, welche dreigeteilt und vom Sattler hergestellt wurden, leisten. Nun begann ein enormer Entwicklungsschub und immer mehr verschiedene Matratzenarten aus den unterschiedlichsten Materialien gelangten auf den Markt.